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Thema: CERN - Teilchenbeschleuniger

ohyeah
Verfasst am: 07.10.2008, 18:02
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Zitat:

Nobelpreise 2008

Nambu ist "seiner Zeit weit voraus"

Die Fachzeitschrift "American Scientific" hatte den Physiker Bruno Zumino (Berkeley) 1995 mit den Worten zitiert: "Ich dachte, ich könnte einen Quantensprung von zehn Jahren schaffen, wenn es mir gelänge, Nambus Gedanken nachzuvollziehen. Also sprach ich lange mit ihm. Doch bis ich endlich verstand, was er mir gesagt hatte, waren zehn Jahre vergangen."

Quote


Da hätte er mal besser mich fragen sollen - mich versteht jeder sofort Wink

Ich hab Donnie Darko bestimmt schon 10 mal auf japanisch gesehen und
gestern zum ersten mal auf deutsch Idee
Graves
Verfasst am: 07.10.2008, 22:20
Anmeldedatum: 14.07.2008 Beiträge: 170
ohyeah hat Folgendes geschrieben:


Da hätte er mal besser mich fragen sollen - mich versteht jeder sofort




ja, natürlich xD hahahaha...
ohyeah
Verfasst am: 03.12.2008, 18:10
Anmeldedatum: 17.07.2006 Beiträge: 1901 Wohnort: Bankenhausen
Das Neueste aus der Welt der schwarzen Löcher



Arbeit


Da muss erst mal einer darauf kommen motzen
Graves
Verfasst am: 05.03.2009, 23:21
Anmeldedatum: 14.07.2008 Beiträge: 170
endlich!
es ist soweit, die welt wird gereinigt

http://www.cyriak.co.uk/lhc/lhc-webcams.html

Teufel
ohyeah
Verfasst am: 08.11.2009, 14:54
Anmeldedatum: 17.07.2006 Beiträge: 1901 Wohnort: Bankenhausen
Zitat:
Brotstück stoppt Teilchenbeschleuniger LHC

Ein Stückchen Brot soll im Large Hadron Collider (LHC) des Forschungszentrums CERN einen Kurzschluss im Kühlsystem verursacht haben. Das berichtet die britische Newssite The Register unter Berufung auf einen CERN-Mitarbeiter. Der Kurzschluss habe in Teilen des Stromkreislaufs zu einer Erhitzung um 6 Grad Celsius auf -265 Grad geführt; in Folge sei es zur Abschaltung des Systems gekommen, dabei seien aber keine größeren Schäden entstanden.

Die Pressestelle des CERN habe die auf der Webseite des LHC ausgegebenen erhöhten Temperaturen gegenüber The Register als Ergebnis von Routinetests ausgewiesen. Später habe ein Mitarbeiter aber ausgesagt, ein "Stückchen Baguette auf den Stromschienen" der Außenanlage hätte zu einem Kurzschluss und infolge zu der Überhitzung geführt. Möglicherweise sei es von einem Vogel auf die Schiene fallengelassen worden, hieß es.

Erst vor kurzem hatte das Forschungszentrum CERN bei Genf wieder mit der
Einspeisung von Partikelstrahlen in den Teilchenbeschleuniger begonnen. Er soll in den kommenden Wochen erstmals wieder voll in Betrieb genommen werden, nachdem er nach einem Zwischenfall im September vergangenen Jahres nach nur 9 Tagen Betriebszeit abgeschaltet werden musste. Auslöser des Störfalls im Jahr 2008 war ebenfalls eine Überhitzung gewesen, bei der für die Kühlung vorgesehenes Helium in den Beschleunigerring ausgetreten war.

Der LHC ist der größte Teilchenbeschleuniger der Welt. Eines seiner Hauptziele ist es, die Existenz des sogenannten Higgs-Feldes zu beweisen oder alternative Mechanismen aufzudecken, um neue Erkenntnisse für das Standard-Modell der Teilchenphysik zu erhalten. (acb/c't)

Quelle


Vive la France! Vive la Bläck Fööss! Musik

@Brotstück: Danke! Rolling Eyes


@all: ... nochmal Glück gehabt Teufel
ohyeah
Verfasst am: 30.11.2009, 21:38
Anmeldedatum: 17.07.2006 Beiträge: 1901 Wohnort: Bankenhausen
Schweiz versenkt die Minarette – und womöglich die ganze Welt

Quelle


1,18 Billionen Volt:

Urknallmaschine stellt Weltrekord auf

Der größte Teilchenbeschleuniger der Welt ist nun auch offiziell der stärkste: Der Large Hadron Collider (LHC) am europäischen Kernforschungszentrum CERN bei Genf hat in der Nacht zu Montag Wasserstoff-Atomkerne auf eine bislang in irdischen Beschleunigern unerreichte Energie katapultiert.

Quelle

Wer hat den Urknall erfunden? Teufel
Oh Dae-Su
Verfasst am: 30.11.2009, 23:41
Anmeldedatum: 19.08.2006 Beiträge: 716
ohyeah hat Folgendes geschrieben:
Wer hat den Urknall erfunden?

http://www.youtube.com/watch?v=QjYJZ5fuKFM
ohyeah
Verfasst am: 01.12.2009, 00:38
Anmeldedatum: 17.07.2006 Beiträge: 1901 Wohnort: Bankenhausen
http://www.youtube.com/watch?v=zLn4eFjmY-4

1:50 ... wer's glaubt Autsch

Bei mir schwirren jede Menge dieser Teile in der Wohnung herum.



"Ich kann sie sehn!!!"
hater
Verfasst am: 01.12.2009, 21:28
Anmeldedatum: 29.04.2009 Beiträge: 39
und wenn's dieses mal nicht klappt, klappt's vielleicht 2012 mit dem ende des mayakalender (oder wie?^^) ;D
ohyeah
Verfasst am: 09.03.2010, 21:00
Anmeldedatum: 17.07.2006 Beiträge: 1901 Wohnort: Bankenhausen
Zitat:
Karlsruhe hat keine Einwände gegen CERN

Karlsruhe/Genf/dpa. Angst vor Schwarzen Löchern hat keine Chance bei den Karlsruher Verfassungsrichter. Sie nahmen eine Verfassungsbeschwerde gegen Versuchsreihen am europäischen Teilchenforschungszentrum CERN nicht zur Entscheidung an.

Die Klägerin befürchtet, dass in einem Beschleunigerring am CERN beim Zusammenprall kleinster Teilchen Schwarze Löcher entstehen und die Erde verschluckt wird.

Wie das Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe am Dienstag mitteilte, hat es keine Einwände gegen Entscheidungen des Oberverwaltungsgerichts Nordrhein-Westfalen. Dort hatte die Klägerin mit einem Eilantrag bereits erfolglos verlangt, dass die Bundesrepublik die Versuche stoppt. Die Frau ist Deutsche, lebt aber in Zürich. Etwa 220 Kilometer entfernt, im Kanton Genf, befindet sich der Sitz des Forschungszentrums CERN.

Quelle


... die Frau ist Deutsche, lebt aber in Zürich.


Da wäre ich mir nicht so sicher ...

Keep smiling,
prot Wink
ohyeah
Verfasst am: 30.03.2010, 09:31
Anmeldedatum: 17.07.2006 Beiträge: 1901 Wohnort: Bankenhausen
Zitat:
CERN beschleunigt Protonen - Schwarze Löcher möglich
30. März 2010, 08:42 Uhr

Teilchenbeschleuniger LHC Bild vergrößern

Genf/Hamburg (dpa) - Der weltgrößte Teilchenbeschleuniger LHC in Genf soll heute einen neuen Rekord aufstellen. Zwei beschleunigte Protonenstrahlen werden voraussichtlich mit einer Energie von zusammen sieben Tera-Elektronenvolt (TeV) zusammenprallen.

Angst vor möglichen Schwarzen Löchern, die die Erde verschlingen, haben die Teilchenphysiker am europäischen Teilchenforschungszentrums CERN bei Genf nicht. Es würden keine gefährlichen Schwarzen Löcher erzeugt, sagte CERN- Generaldirektor Rolf-Dieter Heuer dem Deutschlandradio Kultur am Montag. In dem LHC-Beschleuniger könnten nur eventuell und lediglich mikroskopische Schwarze Löcher entstehen. Dabei handelt es sich nach CERN-Angaben jedoch nicht um die aus dem Kosmos bekannten Schwarzen Löcher, sondern um exotische Quantenzustände. Diese zerfielen nach der Erzeugung sofort wieder, betonte Heuer. Zudem mache das Universum seit Milliarden von Jahren jede Sekunde Milliarden derartige Experimente. «Und wir sind immer noch da.»

Mit den Kollisionen sollen Bedingungen wie kurz nach dem Urknall simuliert werden. Dadurch können vielleicht bislang nur theoretisch beschriebene Partikel wie das Higgs-Teilchen nachgewiesen werden. Das Higgs-Teilchen ermöglicht gemäß dem Standardmodell der Physik, dass Teilchen überhaupt eine Masse haben. Wenn das «Higgs» existiere, werde es auch am LHC entdeckt, vermutet Heuer. Das Standardmodell erkläre zudem lediglich vier bis fünf Prozent der Materie- und Energiedichte des Universums, der Rest liege im Dunkeln. «Ich erhoffe mir wirklich in den nächsten paar Jahren das erste Licht in dieses dunkle Universum.»

Die Physiker extrahieren für das Experiment Kerne von Wasserstoffatomen (Protonen). Diese Protonen werden dann mit jeweils 3,5 TeV aufeinandergeschossen. Eine TeV entspricht einer Billion Elektronenvolt. Vom Urknall sei dieses Experiment aber noch weit entfernt, sagte Heuer. Der Ringtunnel des LHC (Large Hadron Collider) liegt unter Schweizer und französischem Gebiet und ist 27 Kilometer lang.

Quelle: Milchstraße


Es war einmal ein Planet, der hieß Erde. Auf dem lebten viele lebensmüde Wissenschaftler, die nur noch einen Wunsch und ein Ziel hatten Richard Kelly

Demjenigen welchem es als erster gelingen würde, ein scharzes Loch herbeizuführen, dem allein - sollte aller Ruhm und alle Ehre diese Universums zu Teil werden.

Die Sonne kommt unserer ehemaligen Erde zu nahe.

Donnie Darko Idee

Zitat:
Auch wenn dieses Leben endlich ist, es ist für mich fantastisch an diesem einmaligen Experiment teilhaben zu dürfen. Am Anfang waren nur ein paar wenige dumme Atome. Heute gibt es viele Wissenschaftler bei denen das einzige Intelligente deren Atome sind. Ich frage mich nicht warum ich lebe. Ich frage mich - wann bekomme ich endlich eine Antwort von euch, die dieser Frage und meinem Leben einen Sinn gibt.

Liebe ist die Antwort - du bist die Liebe!


---- [Edit] ----


Zitat:
Kollision: Urknall-Experiment geglückt

BILD.de begleitet das gefährliche Experiment:

13:52 Uhr: „Das ist der Moment, auf den wir alle gewartet haben. Wir haben jetzt eine sehr aufregende Zeit vor uns“, sagt Sprecher Jürgen Schukraft.

13:46 Uhr: Eine Forscherin: „Das ist die beste Belohnung, die man sich für 20 Jahre harte Arbeit vorstellen kann.“

13:41 Uhr: Jetzt beginnt die harte Arbeit für die Forscher. Alle Daten müssen erfasst und ausgewertet werden. „Jetzt beginnt das Spiel“, sagt eine Expertin.

13:30 Uhr: Die Freude ist weiterhin überwältigend bei den Cern-Mitarbeitern: „Das ist jetzt das Ergebnis von 20 Jahren Anstrengung. Ein fantastischer Moment.“

13:26 Uhr: Jetzt gibt es zum ersten Mal bei so hoher Energie beständig weitere Kollisionen im System.

13:22 Uhr: Cern-Direktor Heuer: „Wir sind überglücklich. Es ist ein fantastischer Moment der Wissenschaft. Wir sind alle nicht mehr nervös, nur noch aufgeregt. Danke an alle.“

13:15 Uhr: Forscher sammeln weiter erste Daten. „Das ist ein historischer Moment.“

13:10 Uhr: „Der Beam war perfekt. Das ist ein großartiges Gefühl. Die Freude ist gewaltig hier. Das ist der Beginn einer neuen Ära“, sagt eine Forscherin.

13:07 Uhr: Jetzt machen sich die Teams daran, die Daten des Experiments zu sammeln und auszuwerten.

13:02 Uhr: Weltrekord! Zum ersten Mal stießen Protonen-Strahlen mit einer solche hohen Energie zusammen. Großer Applaus bei allen Forschern und Experten im Cern-Kontrollraum.

13:01 Uhr: Jetzt müssen die Protonen-Strahlen wieder stabilisiert werden.

13:00 Uhr: Kollision!

12:59 Uhr: Die finale Sequenz ist eingeleitet.

12:58 Uhr: Gleich wird es die erste Kollision geben.

12:50 Uhr: Die Strahlen werden stabilisiert, gleich startet der Kollisions-Versuch.

12:44 Uhr: Jetzt werden die Strahlen richtig ausgerichtet.

12:41 Uhr: Applaus in den Kontrollräumen.

12:40 Uhr: 3,5 TeV sind erreicht – die Kollision wird vorbereitet.

12:31 Uhr: Drei TeV sind erreicht!

12:24 Uhr: Noch immer läuft die Beschleunigung, die Physiker und Forscher sind sehr angespannt.

12:17 Uhr: Zwei TeV sind erreicht, die Spannung steigt.

12:15 Uhr: Es sieht gut aus, alle Systeme arbeiten im grünen Bereich.

12:11 Uhr: Die Hälfte der Energie ist erreicht: 1,75 Tera-Elektronenvolt (TeV).

12:04 Uhr: Banges Warten bei allen Beteiligten, ob diesmal alles glatt läuft bei der Beschleunigung.

11:55 Uhr: Jetzt beginnt die Beschleunigung der Protonen.

11:45 Uhr: In wenigen Minuten wird der Beam beschleunigt.

11:39 Uhr: Jetzt sind wieder beide Strahlen im System.

11:35 Uhr: Einer der beiden Strahlen hat erneut nicht funktioniert, eine weitere Einspeisung wird vorbereitet.

11:25 Uhr: Der Beam ist gestartet!

11:18 Uhr: Reges Treiben in den Kontroll-Räumen, die Vorbereitungen auf den dritten Versuch des Tages laufen auf Hochtouren.

10:58 Uhr: Die Vorbereitungen gehen jetzt wieder gut voran. „Wir stellen nur noch die letzten Kleinigkeiten ein“, sagt eine Forscherin.

10:53 Uhr: Der Protonen-Strahl, der so genannte Beam, wird in etwa einer halben Stunde erwartet. Kurz danach werden die Protonen beschleunigt. In anderthalb Stunden wird dann die Kollision erwartet.

10:42 Uhr: Die Systeme fahren wieder hoch, in etwa 15 Minuten werden die Protonen wieder eingesetzt

10:35 Uhr: Die Euphorie ist groß in den Kontrollräumen bei Cern: „Das was heute passiert, das ist es, worum es geht. Das ist so ein aufregender Moment für uns“, sagt eine Expertin.

10:24 Uhr: Die Protonen müssen wieder in das System gebracht werden.

10:15 Uhr: Fehlersuche – die Systeme müssen neu gestartet werden. Die Wissenschaftler rechnen damit, dass sie gegen 13.30 Uhr eine Protonen-Kollisionen herbeiführen können.

10.05 Uhr: Ein Forscher: „Es gab eine abnormale Signal-Fehlermeldung. Wir suchen nach der Ursache.“

9.52 Uhr: Angespanntes Warten im Kontrollzentrum.

9.40 Uhr: Eine Forscherin: „Die Natur hält lauter Überraschungen für uns bereit.“

9.35 Uhr: Im Vorbeschleuniger werden die Protonen noch immer nicht beschleunigt.

9.30 Uhr: Nach Informationen der Forscher sind die Probleme nicht ungewöhnlich. Die Signale werden wieder aufeinander abgestimmt.

9.15 Uhr: Signal-Probleme! Das Experiment wird unterbrochen – es soll neu gestartet werden.

9 Uhr: Das Experiment läuft – die Spannung im Kontrollzentrum wächst. Seit zehn Tagen jagen Forscher Protonenstrahlen mit einer Stärke von 3,5 Billionen Elektronenvolt durch einen ringförmigen 27 Kilometer langen Tunnel.

Quelle



13:00 Uhr ... hatte ich so ein komischen zucken im rechten Fußzeh Rolling Eyes

Keep smiling,
prot Very Happy


@all: Willkommen auf unserem neuen Planeten Teufel
ohyeah
Verfasst am: 18.03.2011, 03:28
Anmeldedatum: 17.07.2006 Beiträge: 1901 Wohnort: Bankenhausen
Zurück in die Zukunft am Cern – Teilchenbeschleuniger soll Zeitreisen ermöglichen

Es gab ja schon einige wilde Thesen, was der Teilchenbeschleuniger am Cern nicht alles hervorbringen könnte - schwarze Löcher, Apokalypse, das Tor zur Hölle. Nun übertreffen zwei Physiker mit einer neuen Idee alles bisher dagewesene: Der Teilchenbeschleuniger am Cern soll ihrer Meinung nach Zeitreisen möglich machen.

Eine Zeitreise in die Vergangenheit, das wär schon was Feines. Fehler der Menschheitsgeschichte könnten ausgebügelt werden, Archäologen könnten sich viel Arbeit ersparen, Gespräche mit längst verstorbenen Personen wären möglich.

Weiter ...

Zeitreisen ... für irgendwas sinnvolles muss dieses "Miststück" ja gut sein Idee

... wenn's schon kein schwarzes Loch produzieren kann pillepalle

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