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Foren-bersicht  ~  Beiträge von März 2004 - Mitte Juli 2006

Thema: Beweis gegen Zeitreisen

flamic
Verfasst am: 05.08.2006, 09:19
Site Admin Anmeldedatum: 10.05.2006 Beitrge: 1152 Wohnort: Rostock
Beweis gegen Zeitreisen
» 14.05.06 12:35 « phipsx@web.de

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hab mal ne Frage...

Dies wäre ein Beweiß dafür, dass Zeitreisen unmöglich ist:

*rein hypothetisch*

"
Du reist in die Vergangenheit und tötest deine Mutter bevor du erschaffen wurdest...

Wer hat deine Mutter getötet??? Du kannst es nicht gewesen sein...
"

denkt drüber nach leutz

und sagt mir was ihr davon haltet...



icke
» 14.05.06 12:40 «

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kenne ich, das ist das Großvaterparadoxon, kannste alles auf wikipedia nachlesen!



PsYchO
» 14.05.06 13:14 « phipsx@web.de

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ok und wie erklärt der sich jetzt...



JaRaDa
» 14.05.06 15:12 «

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Warum solltest du deine Mutter umbringen wollen?



Aaron Hissting
» 14.05.06 16:05 «

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Ich glaube, es geht nicht um das Warum sondern darum was passieren würde.



icke
» 14.05.06 19:42 «

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was meinst du mit "wie erklärt der sich jetzt"? soll ich dir das Großvaterparadoxon erklären oder wie?





PsYchO
» 14.05.06 22:36 «

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ja ich check das net...

Es sind dann Zeitreisen unmöglich oder nicht
seh ich das falsch



fox
» 14.05.06 22:41 «

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Zeitreisen in die Zukunft sind möglich, einfach mit annäherd Lichtgeschwindigkeit rumdüsen. Zeitreisen in die Vergangenheit sind wahrscheinlich nicht möglich. 1. weil eben dieses Großvaterparadox existiert. 2. Wenns möglich wäre, warum haben wir noch niemanden aus der Zukunft getroffen? Einzige Möglichkeit wäre, dass sich bei jeder Zeitreise in die Vergangenheit ein Paralleluniversum auftut, bzw. man in eins reist, so dass man z.B. seinen eigenen Großvater eben nicht umbringen kann.



raphael
» 14.05.06 23:40 «

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aber heißt ne paradoxie nicht nur das es undenkbar ist? mit unmöglich hat das ja nicht unbedingt was zu tun
das zeigt ja nur das nen struktureller fehler in unserer zeit/kausalitäts konzeption ist, und das ist ja der käse



Ilcatchu
» 15.05.06 00:50 « irondio@web.de

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paradox ist eine aussage, die sich durch ihre eigene aussage selbst ausschliesst!!! also ist es unmöglich, ich kann nicht in die vergangenheit reisen und meinen großvater töten, weil ich damit meine eigene existenz negiere. und wenn meine eigene existenz negiert ist, kann ich auch nicht in die vergangenheit reisen und meinen großvater töten!!!!! also ist es absolut unmöglich!!!



JaRadA
» 15.05.06 08:00 «

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Aber sollte sowas mal passieren, wird, wie im Film, ein Parrall#el-Universum entstehen, solange, bis alles wieder in Ordnung ist:



PsYchO
» 15.05.06 11:18 «

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aber die Turbine reist in die Vergangenheit

ich werd bekloppt.

also da es ja wieder in Ordnung ist(Donnie ist tot)
gibt es kein Wurmloch mehr...alles is wieder normal



icke
» 15.05.06 11:30 «

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jetzt ganz ehrlich, je öfter ich mir diese Zeitreise Sachen, in bezug auf den Film und so durchlese, desto weniger verstehe ich. Anfangs denkt man, ja klar, so und so ist das, aber nach und nach kommen immer mehr Merkwürdigkeiten dazwischen.
Für mich ist Zeitreisen an sich unlogisch, aber deswegen finde ich die Filme, die davon handeln ja so spannend. In meinem Denken passt Zeitreisen eben eigentlich nicht rein, deswegen ist es ja so interessant!!!



PsYchO
» 15.05.06 11:30 «

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achja noch was

Erdrotationstheorie....

also du reist in die Zukunft und kommst an den selben Punkt wieder....da könnte ja jetzt ein Auto stehen...und du bist halb im Auto und halb draußen...du bist also tot...geht also nicht...

Man kommt am selben Ort im Universum wieder an wie man gestartet hat mit der Reise...

Das bedeutet wenn man z.B einen Monat in die Zukunft reist kommt neben der Erde heraus... auch tot

also muss man immer nur in Jahresschritten reisen damit man auch auf der Erde bleibt...aber dann wäre da die Sache mit dem Auto......

...was haltet ihr davon



RIP 24
» 15.05.06 12:47 «

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wayne???


raphael
» 15.05.06 13:38 «

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paradox ist eine aussage, die sich durch ihre eigene aussage selbst ausschliesst!!! also ist es unmöglich, ich kann nicht in die vergangenheit reisen und meinen großvater töten, weil ich damit meine eigene existenz negiere. und wenn meine eigene existenz negiert ist, kann ich auch nicht in die vergangenheit reisen und meinen großvater töten!!!!! also ist es absolut unmöglich!!!


nein
http://de.wikipedia.org/wiki/Paradoxie

"dieser satz ist falsch" oder "ich lüge jetzt", ist paradox, und trotzdem konnte ich es machen....wow....



athena
» 15.05.06 13:52 «

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Paradox hat zwei Teile: Para (nebeneinander) und doxa (Meinung), also ist paradox eine Aussage, über die verschiedene Meinungen nebeneinander bestehen, ohne dass sie bewiesen oder widerlegt werden können.

Und was es überhaupt zum Thema Zeitreise zu sagen gibt: Wenn du in die Vergangenheit reist, und deinen Vorfahren umbringst, vernichtest du deine Existenz, also hat auch keine Zeitreise stattgefunden, weil du sie dann nicht gemacht hast. Der Beweis dafür sind alle Leute, die nicht existieren!!!! (Wahrscheinlich hat genau das jeder, der schon eine Zeitreise gemacht hat, versucht: und hat damit seine Existenz verunmöglicht, bzw. "sich umgebracht" und damit auch die Zeitreise dann wieder durchgestrichen...)

Mal im Ernst: Zeitreisen in die Vergangenheit sind unmöglich.
Zeitreisen in die Zukunft sind dagegen ganz einfach ...man braucht nur eine Menge Geduld!!!!!! Wink



raphael
» 15.05.06 14:03 «

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ja das großvater paradoxon ist so so aaaalt aber wie gesagt lassen sich lösungen nachlesen
und paradox=unmöglich ist einfach kein argument, unendlichkeit von kausaltketten, Grelling/Nelson Antinomie sind doch alles sachen die möglich sind aber halt nicht denkbar
paradoxien zeigen nur einen fehler in der grundstruktur auf, überall wo man eine formulieren kann ist irgednwas kaputt



icke
» 15.05.06 16:00 «

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@Psycho: Wenn man es jetzt aber ganz genau nimmt, dann kannst du das mit dem Jahresabschnitten auch vergessen, denn: Die Erde dreht sich um die Sonne, klar, dass wissen wir, aber unser Sonnensystem steht ja auch nicht still im Raum! Ich weiß jetzt grade nichts genaures über die geschwindigkeit oder so, aber das ist eigentlich, bezüglich deiner Theorie, dass man eben immer an dem selben Punkt, bei einer Zeitreise auskommt, an dem man gestartet ist, also was ich jetzt damit sagen wollte, dass ist ein Gegenargument! Praktisch eine Unmöglichkeit, außer man weiß, wann man, zu welchem Zeitpunkt auch immer wieder exakt an der selben stelle im Universum ist oder zumindest wieder irgendwo auf der Erde landen würde!
Allerdings das mit dem Auto verstehe ich nicht ganz, meinst du das in Bezug mit dem "berühmten" Philadelphia-Experiment?



PsYchO
» 16.05.06 17:07 «

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nunja ..Philadelphia Experiment...also wenn du das mit dem Boot meinst das kurz woanders hin auftaucht und dann wieder kommt und ein Mensch ist mit dem Boot verschmolzen dann ist das ungefähr das selbe was ich meinte...mit Auto "verschmolzen"

Also ich stelle mir das so vor...

du reist kurz durch die Zeit....(Startplatz auf der Straße...nur so)
während du weg bist fährt ein Auto auf die Stelle wo du gestartet hast
und plötzlich kommst du wieder und steckst in diesem Auto mehr oder weniger drin...verschmolzen...dein Bein hängt im Armaturenbrett...Schmerz

das mein ich mit dem Auto..halt nur Beispiel..könnte auch ne Fliege sein...

Aber wegen der Erdrotation u. Standort des Systems...
is echt Kacke...könnte die ganze Zeitreise doch vollkommen unmöglich machen oder jedenfalls fast.
ein Freund meinte man bleibt auf der Erde....egal was is
wäre aber Unsinn oder nich
man reist durch die Zeit und der Raum verändert sich ja
wenn man sich mit dem Raum ändert würde man auch älter werden...und das is ja nicht der Sinn der Sache

zum verflixt werden



icke
» 16.05.06 19:58 «

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ja, dann ist Zeitreisen wohl unmöglich, zumindest unter diesen Bedingungen! Aber nach deiner Theorie steht man ja mitten auf der Straße, eigentlich ja dumm .

Normalerweise würde man doch entweder irgendwo drin stehen, wo dann die super-geile Zeitmaschine steht, oder im Weltraum, direkt vor dem Mysteriösen Schwarzenloch. Zumindest stelle ich mir das so, oder so ähnlich, vor. Bei der Zeitmaschine wäre ja theoretisch das Problem mit dem genauen Standpunkt weg, denn man würde ja natürlich wieder zur Zeitmaschine zurück reisen, durch die man gekommen ist, auch wenn sie sich im Raum bewegt hat, oder? Reist man durch die Zeit oder durch die Raumzeit? Oder ist das das selbe? Nee, oder?

Na ja, Zeit an sich ist ja ein sehr interessantes Thema, da sie einen umgibt ohne das es einem wirklich bewusst ist.



raphael
» 16.05.06 22:11 «

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hm ne das mit dem falschen ort rauskommen ist halt unangenehm aber doch keine unmöglichkeit, macht man das in nem raumschiff, ist viel platz zwischen den planeten



icke
» 26.05.06 22:15 «

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nachdem ich letztens "Zurück in die Zukunft" gesehen habe, kam mir die Idee, das man theoretisch doch auch einfach nur durch die Zeit reisen könnte, wie eben im Film. Der De Lorean kommt doch immer genau da aus, in der Zukunft und der Vergangenheit, wo er auch gestartet ist. Also kann man den Planeten so nicht verfehlen. Das Problem mit dem "was ist wenn da ein auto steht?" ist in dem Film sogar auch gelöst, denn man sitzt in der Zeitmaschine, die ja ein Auto ist und nagut, man wird wohl einen tödlichen unfall mit dem Auto da haben (immerhin 140 km/h), aber okay. Es ist eigentlich sogar sehr klever die Zeitmaschine in ein Auto zu bauen, sie ist mobil!



JaRadA
» 26.05.06 22:44 «

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Vorausgesetzt, man hat genug treibstoff...



RFGK
» 29.05.06 21:14 « rfgk0506@hotmail.com

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theoretisch braucht man für eine zeitreise sowas wie ein schwarzes loch.und theoretisch dehnt man sich wenn man in ein solches kommt ins unendliche aus.doch es gibt und wird auch keine materialien geben mit denen man sich einem schwarzen loch nähern kann denn wenn man mit einem raumschiff in die nähe kommt dann löst es sich sozusagen auf.also wie wolt ihr an ein solches loch kommen.und wie soll ein mensch lichtgeschwindigkeit aushalten???wieviel G währen das?



M.
» 01.06.06 00:08 «

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Zu diesem Thema empfehle ich die Sendung von H. Lesch vom 4.3.2001 "Was ist Zeit?"; könnt ihr euch unter http://www.br-online.de/alpha/centauri/archiv.shtml
anschauen.
Hier wird die Unmöglichkeit der Zeitreise recht plausibel erklärt!



ich
» 11.06.06 13:20 «

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Ja ich kenn das auch mit dem großvater... es wäre halt so zu erklären, dass paralleluniversen entestehen würden, bez, wenn nur der opa gekillt wird halt nur eines, und dann würdman den opa dort umbringen, udn wieder zurückreisen, zu dem universum, in dem du sonst warst, wo dein opa dann auch noch lebt



icke
» 11.06.06 13:32 «

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da hat man dann aber nicht so viel von, oder? wenn der Opa im Paralleluniversum tot ist, in deinem Universum hat sich dann doch gar nix verändert.



Johnboy
» 12.07.06 15:04 «

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Es gibt einen Forscher der baut momentan an einer Maschine,die zumindest in theoretischen Berechnungen mit Hilfe von Lichtstrahlen (da Licht ja eine Unmenge von Energie inne hat) eine Art Tor vorzubereiten. Er kann dann zwar nicht sofort in die Vergangenheit reisen, jedoch kann er in 10 Jahren dann in diese Energie eintreten und ist in der Lage über die Energie des Lichts bis zu dem Moment zurückzureisen an dem er die Maschine eingeschaltet hat.
Fragt mich bitte nicht wie genau das funzt, bin ja kein Physiker. Hab das nur halt im Fernsehen gesehen und im Internet n bisschen rumgesucht und dabei auf den Typ gestoßen und bisher konnte ihm niemand seine Theorie widerlegen und die physikalischen Überlegungen und Berechnungen sind definitiv zu 100% korrekt. Das einzige Problem an dieser Theorie ist momentan nur noch, dass man Unmengen von Lichtquellen benötigt, um auf die riesige Energiemenge zu kommen, die man für eine solche Zeitreise benötigt und solche Energiequellen kosten nun mal Geld und zwar ne ganze Menge.Daran scheitert das ganze momentan in der Praxis.
Ein weiteres Problem ist es, dass er danach "zurück in die Zukunft" kehren müsste und das geht mit der Maschine eben nicht, da man auf diese Art und Weise nur in die Vergangenheit reisen kann. Also bräuchte man noch eine funktionierende Methode für Zeitreisen in die Zukunft, da man ja sonst nicht beweisen könnte, dass eine Zeitreise in der Praxis funktioniert.
Da aber die ganze Theorie usw. korrekt ist, müssen Reisen in die Vergangenheit doch möglich sein. Auch wenn man es dann vielleicht in der Praxis nie schaffen wird, weil es einfach zu viel Energie verschlingt,so ist doch der theoretische Nachweis einer Zeitreise in die Vergangenheit für mich zumindest Beleg genug.
Es ist ja ähnlich wie mit Reisen in die Zukunft. In der Theorie sind sie ja schon lange doch recht eindeutig bewiesen worden,nur hapert es auch hier an der Praxis.
Ich werd wohl einfach hoffen müssen, dass ich noch lang genug lebe, um die ersten Zeitreisen erleben zu können.




senhor dingdong
» 12.07.06 15:30 «

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ich hab den Bericht auch gesehen vor langer Zeit, aber der wird von der Öffentlichkeit der Physik nicht sehr ernst genommen. Warten wir mal 10 Jahre ab, ich bin überzeugt davon, dass man es nicht schaffen wird, Zeitreisen zu tätigen. Und warum auch, wenn Zeitreisen möglich sind, warum haben wir noch nichts davon mitbekommen? Oder warum ist Hitler beispielsweise nicht tot, bevor er an die Macht kommt?
Ich glaube, dass das ganze mit der Zeitreise eher so ein Wunschgedanke der Menschen ist, genauso wie Superhelden oder so, die schon Kinder faszinieren.
Außerdem: die Theorie nützt einem nicht recht viel, solang sie nicht in der Praxis getestet werden kann ^^
Kennt einer die Sendung alpha centauri auf bayern alpha? - bestimmt nehm ich mal an, ich glaube da hat der Professor, der die Sendung moderiert schon mal das gröbste über Zeitreisen vom Wissenschaftlichen Standpunkt erläutert und ist zum Schluss mein ich auch zu einer Nichtausführbarkeit gekommen. Wär gut wenn mal jemand nen Link zu der Sendung schicken könnt. Ich mach mich mal auf die Suche


JaRaDa
» 12.07.06 15:31 «

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Wirst du schon, es gibt nämlich noch einen, der es "theoretisch" innerhalb von 10 Jahren schaffen könnte, eine Maus unsterblich zu machen, "wenn" er das nötige Geld dazu hätte, und dann würde es nicht mehr lange dauern, bis ein Mensch auch unsterblixh würdde...



senhor dingdong
» 12.07.06 15:44 «

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Eine andere Möglichkeit dafür, dass wir von zeitreisenden noch nix mitbekommen haben wäre ja auch, dass sie MÖGLICH sind, nur dass die Menschheit nicht lange genug besteht, um die Technologie zu erforschen... fällt mir nur so spontan ein *gg*



wenph!l
» 12.07.06 16:29 «

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MICH!!!



Kr33p1ND3atH
» 12.07.06 16:31 «

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Wie bereits gesagt: Sie sind theoretisch bewiesen.

Auch Einsteins Relativitätstheorie existiert nur theoretisch. Sie ist nie in der Praxis nachgewiesen worden und auf ihr basieren eine Menge unserer physikalischen Erkenntnisse. Willst du mir jetzt sagen, dass die falsch ist nur weil sie in der Praxis nicht nachweisbar ist?



Kr33p1ND3atH
» 12.07.06 16:36 «

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Also hätten wir einmal eine Theorie von einem Mann namens Einstein, die wir alle glauben obwohl sie uns niemand in der Praxis vorführen kann.
Warum tun wir das?
Ich würde behaupten wir glauben daran weil berühmte Physiker sagen, dass es so ist und um es selbst zu 100% nachzuvollziehen ist die Theorie einfach viel zu komplex/kompliziert.
Auf der anderen Seite haben wir einen Mann, dessen Berechnungen und Theorien ebenso richtig sind, dem wir aber nicht glauben, weil andere Physiker sagen, dass es nicht stimmt was er sagt.
Jedoch widerlegen kann ihn niemand.
Ich finde man sollte ihm die selben Chancen geben wie Herrn Einstein und ihm glauben bis bewiesen ist, dass er Unrecht hat, denn jegliches anderes Verhalten wäre gänzlich unlogisch.



senhor dingdong
» 12.07.06 19:08 «

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lol, natürlich sind Einsteins Theorien bei vielen verschiedenen Anwendungen bewiesen worden



Kr33p1ND3atH
» 12.07.06 23:36 «

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Nur bedingt, denn Einsteins Ausführungen besieren allesamt auf Axiomen. Axiome sind Annahmen die man aufstellt, die allerdings als solche nicht zu beweisen sind. Sie gelten als unumstößlich.Eines der besten Beispiele ist:a+b=c ist ein Axiom. Wenn ich jetzt sagen würde, dass das nicht stimmt, könntest du es nicht beweisen. Du könntest zwar sagen 1+3=4 also stimmt es, jedoch basiert die Tatsache, dass 1+3=4 ist auf eben diesem Axiom. Es wäre also kein Beweis. Du könntest auch 1 Apfel nehmen und 3 dazu tun und es wären 4 Äpfel. Die Formel würde zwar zutreffen jedoch lässt sie sich nie wirklich beweisen. Jeder weiß, dass sie stimmt und dennoch kann man es nie beweisen.
Ein bemerkenswerter Mann in diesem Zusammenhang ist,ich glaube es war,Bertrand Russell. Er war Mathematiker,aber dies nur aus dem Grund, da er eben diese Axiome (a+b=c,a-b=c etc.)widerlegen wollte. Er weigerte sich einfach, an etwas zu glauben was nicht zu beweisen ist. Natürlich hat er dies nie geschafft, denn die Axiome stimmen aber das ist hierbei nebensächlich.
Mir geht es nur darum,dass auch wenn man Einsteins Theorien an Experimenten teilweise nachvollziehen und nachweisen kann,so hat man sie deswegen noch lange nicht eindeutig bewiesen.
Außerdem muss ich zugeben, dass das Beispiel nicht sehr glücklich gewählt war.
Ich wollte halt nur veranschaulichen, dass Menschen an Dinge glauben, die sie nicht verstehen und die auch nichtmals zu 100% bewiesen sind, und eben daher bin ich der Ansicht, dass man auch dem Herrn mit seiner Zeitmaschine eine Chance geben sollte.
Es leuchtet eigentlich auch ein, dass diese Maschine wahrscheinlich in der Form wie er sie baut nie funktionieren wird, da man eine enorme Energie braucht,um dieses "Tor" zu öffnen und der menschliche Körper eine solche Reise auf Grund der starken Kräfte nicht überstehen würde. Es ist halt eine theoretische Spielerei die auch theoretisch in der Praxis funktionieren würde.





Kr33p1ND3atH
» 12.07.06 23:39 «

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Aber worauf ich insgesamt u.a. auch mit dem Beispiel dieser Zeitmaschine hinauswollte:
Es stehen Theorien die gegen das Zeitreisen sprechen gegenüber solchen die dafür sprechen.
Denn z.B. das Großvaterparadoxon ist ja soweit ich weiß auch noch nicht in der Praxis bewiesen worden. Ebenso wenig wurde das Paradoxon in der Theorie bewiesen. Es ist lediglich eine These. Die Zeitmaschine funktioniert allerdings bereits in Berechnungen. Daher ist sie zumindest eine in sich stimmige Theorie und das ist in meinen Augen mehr wert als eine These.



senhor dingdong
» 12.07.06 23:51 «

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Ja stimmt, eindeutig kann man es nichts sagen, was einen Sachverhalt betrifft. Da mit Einstein hatte ich mich halt nicht richtig ausgedrückt, aber man denkt halt nicht direkt dran, wenn mans sagt, weißt du? - Im Grunde genommen kann man ja nichts mit genauer Sicherheit sagen, es gibt nur Dinge, die wahrscheinlich oder sehr wahrscheinlich oder unwahrscheinlich sind. Verstehst du, auf was ich hinauswill? Die sogenannten Beweise sind halt auch immer an unsere Erfahrungswelt gekoppelt.
Beispiel, dass auf der Erde alles nach unten fällt. - Kann man sagen, das gilt als bewiesen 100%-ig kann man es halt nicht sagen, weil noch nichts gegenteiliges beobachtet wurde.
Das mit den 100% ist ja übrigens auch nur etwas, was nur funktioniert, weil es aus der Mathematik kommt und dort von festgelegten Regeln (1+2=3 etc) ausgegangen wird. Durch den täglichen Gebrauch fließen ja solche Ausdrücke schleichend in unsere Alltagssprache ein Aber das ganze Thema an sich ist sehr interessant. Sag du mal was dazu...



Kr33p1ND3atH
» 13.07.06 10:18 «

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Mit den 100% hast du natürlich recht,dass der Ausdruck über die Mathematik in die Alltagssprache gekommen ist.Es geht jedoch nicht um den Ausdruck als solchen sondern um seine Bedeutung. Es bedeutet dass etwas endgültig oder vollständig ist. In meinem Beispiel wäre damit gemeint, dass die Relativitätstheorie endgültig bewiesen ist,ohne dass Platz für Zweifler bleibt. Sie wäre unnumstößlich und genau das ist sie nicht. Dennoch denke ich, im großen und ganzen sind wir am selben Punkt angelangt.
Alle großen Entdeckungen fingen mit einer Theorie an, die entweder direkt auf einer mathematischen Berechnung basiert, oder über eine Beobachtung in der Welt zu einer solchen Rechnung führte.
In der Praxis diese Dinge endgültig zu beweisen ist unmöglich.Ich würde natürlich nie auf die Idee kommen, zu behaupten, die Relativitätstheorie sei Schwachsinn. Ich will halt nur vor Augen führen, dass der einzige Beweis für die Theorie in der Stimmigkeit der dazugehöhrigen Berechnung liegt.
Nun gibt es halt Menschen wie z.B. eben diesen Herrn mit seiner Zeitmaschine, der eine Theorie aufgestellt hat und diese mathematisch belegen kann. Also wieso nicht einfach mal auch an diese Rechnungen glauben?



Kr33p1ND3atH
» 13.07.06 10:32 «

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Ich denke, es hat schlicht und ergreifend etwas mit dem Abstand zu der Entdeckung zu tun.
Einsteins Theorie ist mittlerweile so alt und berühmt, dass keiner mehr wagt, sie zu hinterfragen (jedenfalls niemand der kein Physiker ist). Beschäftigt man sich tatsächlich mal mit ihr so wird man feststellen, wie abstrakt sie eigentlich ist.
So ähnlich ist es mit den Zeitreisen. Der Gedanke als solcher ist ebenso abstrakt. Jedoch ist die Entdeckung noch nicht selbstverständlich genug geworden, als dass wir sie einfach akzeptieren könnten. Sie ist eine Entdeckung der Neuzeit,unserer Zeit. Es ist praktisch unsere Aufgabe, sie zu hinterfragen, denn wenn wir es nicht tun, wer dann? Sollten wir so eine Theorie erst einmal einfach hinnehmen, dann könnte es passieren,dass obwohl sie nicht stimmt, irgendwann dennoch als wahr angesehen wird. Und die Menschen in 100 oder 200 Jahren würden wohl kaum auf den Gedanken kommen, sich die Theorie anzusehen und auf ihren Wahrheitsgehalt zu prüfen.
Wenn sich eine Entdeckung erst einmal in unser Weltbild eingeschlichen hat, ist sie dort nur all zu schwer wieder herauszubekommen.
Da ich natürlich kein Professor der Physik oder sonst was bin, sondern lediglich Schüler bin ich in keinster Weise in der Lage,zu urteilen, ob die Theorie mit der Zeitmaschine letztendlich tatsächlich richtig ist, oder eben nicht.
Dennoch finde ich, solange es Menschen gibt, die auf Ideen kommen wie es funktionieren könnte und versuchen sie in die Tat umzusetzen sollten wir diesen Traum nicht aufgeben.
Ich meine, was wäre gewesen wenn die Menschen den Traum von einem Flug zum Mond aufgegeben hätten? Auch damals sagten viele Menschen,darunter auch viele Physiker, es sei unmöglich dorthin zu gelangen, doch einige Menschen haben daran geglaubt, ihre Ideen verwirklicht und mittlerweile versuchen wir schon zum Mars zu kommen.
Um noch einmal zurück zu den Zeitreisen zu finden. Bevor Einstein kam mit seiner Theorie, hätte auch niemand geglaubt, dass man in die Zukunft reisen kann. Auch wenn es in der Praxis nur bedingt (um 1/5 sek. glaub ich) möglich ist, so glauben dennoch (nahezu) alle Menschen, dass Zeitreisen in die Zukunft,auch von längerer Dauer,prinzipiell möglich sind.
Um zu einem Ende zu kommen, das Fazit meiner Überlegungen:
Auch wenn vieles dagegen spricht, halte ich Zeitreisen (in die Vergangenheit) solange für möglich, wie es Menschen gibt, die daran arbeiten, diesen Traum zu verwirklichen.




Kr33p1ND3atH
» 13.07.06 10:43 «

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Achso mal ganz nebenbei an den allerersten im Thema:

Du führst ein philosophisches Problem auf mit dem du versucht etwas zu beweisen. Wäre mit eben diesem Problem etwas zu beweisen, dann wäre es wohl kaum ein philosophisches.

Daraus folgt: Auch wenn das Großvaterparadoxon ein gutes Beispiel dafür ist, dass Zeitreisen unmöglich sein könnten, so darf man es dennoch NIE einen Beweis nennen.



senhor dingdong
» 13.07.06 17:58 «

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Warum sollte das Großvater-Paradoxon ein philosophisches Problem sein? Für mich ist das einfach ein rein theoretisches Problem, das bei Zeitreisen auftritt - wie auch das Problem, dass man noch nichts von den vermeidlichen Zeitreisenden aus der Zukunft gehört hat.
Übrigens ich weiß den genauen Wert nicht mehr, aber 1/5s ist definitiv zu viel ^^, was mich aber auch relativ schnuppe ist, will da jetzt nicht rechthaberisch klingen. Das Problem, dieser sogenannten Zeitreisen, die aus der Relativitätstheorie resultieren, ist aber ja auch, dass man nicht wirklich in die Zukunft als !Mensch! reisen kann, wie ja "bewiesen" ist, wird Masse, je mehr sie sich der Lichtgeschwindigkeit annähert unendlich schwer.
Ich mein, es ist natürlich einfacher, eine Theorie von Einstein nachzuvollziehen, bei der man viele Anwendungsgebiete hat, eine Theorie mit Zeitreisen, wo immense Geldmengen verschlungen werden (ich hab übrigens gehört, es ist gar nicht sicher, ob das Projekt weitergeführt wird, weil er zu wenig Geld hat - wär natürlich dann schon scheiße, wenn er recht hatte )
Eine andere Möglichkeit des Zeitreisens soll ja noch sein, durch zwei verbundene schwarze Löcher in der Nähe der Erde zu fahren (mit dem Auto z.b. ), Die schwarzen Löcher haben so eine unglaubliche Gravitation (als wenn man die Erde in eine Streichholzdose packen würde (!) ), dass dort Zeit praktisch aufhört... Die Verbindung soll dich dann praktisch in eine andere Zeitzone befördern durch ein anderes schwarzes Loch (nur die Frage, wie man da wieder so schnell rauskommt ^^). Die Theorie ist von Steven Hawking, der aber seinerseits übrigens glaubt, aus welchem Grund auch immer, dass nur Körper bis 0,1mm Zeitreisen vollziehen können.
Ich könnt mir schon vielleicht vorstellen, dass man so eine Zeitreise mit Licht in ferner Zukunft hinbekommt. Der Gedanke wär natürlich schon nicht schlecht, aber ehrlich - bringt das irgendjemandem was?





senhor dingdong
» 13.07.06 18:05 «

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Zu deiner Aussage möchte ich noch etwas bemerken

"So ähnlich ist es mit den Zeitreisen. Der Gedanke als solcher ist ebenso abstrakt. Jedoch ist die Entdeckung noch nicht selbstverständlich genug geworden, als dass wir sie einfach akzeptieren könnten. Sie ist eine Entdeckung der Neuzeit,unserer Zeit. Es ist praktisch unsere Aufgabe, sie zu hinterfragen, denn wenn wir es nicht tun, wer dann? Sollten wir so eine Theorie erst einmal einfach hinnehmen, dann könnte es passieren,dass obwohl sie nicht stimmt, irgendwann dennoch als wahr angesehen wird. Und die Menschen in 100 oder 200 Jahren würden wohl kaum auf den Gedanken kommen, sich die Theorie anzusehen und auf ihren Wahrheitsgehalt zu prüfen."

Ich glaube kaum, dass alle Menschen einfach irgendeine Idee glauben, die irgendjemand in die Welt setzt. Das Problem des Akzeptieren ist meines Erachtens ein ganz anderes. Einsteins Theorie gilt nicht als bestätigt, weil sich alle daran gewöhnt haben, sondern weil sie in Anwendungen bestätigt und bis jetzt nicht wiederlegt werden konnte...



Kr33p1ND3atH
» 13.07.06 18:08 «

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Wobei das mit den schwarzen Löchern ja ein absolut unbekanntes Gebiet ist. Vorrausgesetzt es existiert überhaupt eine Verbindung zwischen zwei Löchern,was ja niemand weiß,dann müssten sie immer noch einen Unterschied in der Raumzeit haben. Und dieser Unterschied müsste in Bezug auf die Zeit sein. Nur wenn diese beiden Vorraussetzungen gegeben ist, ist diese Form der Zeitreise überhaupt erstmal in der Theorie möglich.
Über die Ausführung in der Praxis brauchen wir glaube ich gar nicht erst sprechen, dafür sind die Probleme einfach zu groß (Stabilisierung des Loches durch Antimaterie,Schutz des menschlichen Körpers,etc.)
btw: hab ne 0 vergessen. Es war 1/50 sek.


Kr33p1ND3atH
» 13.07.06 18:15 «

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Gewisse Bereiche der Relativitätstheorie wurden soweit ich weiß mittlerweile korrigiert. Insofern könnte man grundsätzlich auch erstmal davon ausgehen, dass wenn da der ein oder andere Fehler drin ist, auch der Rest falsch sein könnte.
Ich denke, wenn man genug herumrechnet, wird man in der Lage sein, die Experimente,die als vermeintlicher Beweis dienen, anders als mit der Relativitätstheorie zu erklären und unabhängig davon ob die "neue Theorie" oder die Relativitätstheorie korrekt ist, so denke ich dennoch, dass die Menschen immer noch an der Relativitätstheorie festhalten würden und zwar nicht weil sie plausibler erscheint oder so,denn ich bin mir sicher,die wenigsten Menschen verstehen die Aussagen Einsteins wirklich,sondern weil sie sie eben gewöhnt sind und ihnen jahrelang gesagt wurde, sie sei richtig.
Wenn man Menschen den Eindruck vermittelt, man habe von etwas Ahnung und ihnen dann nur lang genug etwas einredet, dann glauben sie es, unabhängig ob es ihnen logisch erscheint oder nicht bzw. ob es wahr ist oder nicht.



Kr33p1ND3atH
» 13.07.06 18:23 «

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Jetzt nimm dich doch z.B. als Beispiel:
Irgendwann in deinem Leben wirst du das erste Mal von der Relativitätstheorie gehört haben.
Hast du da etwa sofort nachgeforscht was sie bedeutet oder dich über Beweise informiert?
Ich denke nicht, denn es war dir egal. Es gab genug Menschen die vor dir schon dran geglaubt haben. Das ist ja auch normal. Etwas was von der Allgemeinheit akzeptiert wird, akzeptiert man auch in den meisten Fällen selbst.
Ein gutes Beispiel hierfür ist die Religion:
Ein kleines Kind würde Gott niemals hinterfragen. Die Gesellschaft erzählt ihm einfach es gibt einen Gott und ohne jeglichen Beweis o.ä. glaubt es an ihn.
Ich will nur sagen, dass wenn man es einmal schafft eine gewisse Menge Menschen von einer Theorie zu überzeugen,dann wächst diese Schicht stetig an und einen solchen Prozess dann noch aufzuhalten ist sehr schwer.
Nahezu jeder Mensch akzeptiert die Relativitätstheorie (ich würd mal auf 95% der Weltbevölkerung tippen).
Doch wie viele haben sie überhaupt verstanden?
Und wie kann jemand, der die Theorie nicht verstanden haben, in der Praxis beurteilen, ob die Experimente die Aussage der Theorie belegen?
Gar nicht. Forscher, die sich damit auskennen bzw. auszukennen scheinen, sagen dass die Theorie mit dem und dem Experiment belegt wird.
Doch wie willst du wissen, dass es nicht die Forscher sind, die sich irren?
Wie willst du wissen, dass sie dich nicht anlügen aus welchem Grund auch immer?
Ist jetzt zwar alles n bisschen weit hergeholt,aber ich denke das Prinzip ist klar geworden.



Zanderdan
» 13.07.06 18:50 «

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Mit diesem Prinzip kannst du auch auf die Idee kommen, dass deine Mutter vom CIA gekidnappt wurde und durch eine Schauspielerin ersetzt wurde. Ja hast du denn überhaupt per Gentest mal geprüft, ob das wirklich deine Eltern sind oder glaubst du denen das einfach? usw. Was soll denn das?

Die Relativitätstheorie wird doch von zahlreichen Messergebnissen mit erstaunlicher Genauigkeit bestätigt. Die Perihelbewegung des Merkur zB war schon lange vor Einstein bekannt um kann mit der ART auf die Bogensekunde genau berechnet werden (mit Newton nicht). Und korrigiert wurde da soweit ich weiss bisher gar nix. Dass sie nie endgültig bewiesen werden kann ist doch das Induktionsproblem, ein alter Hut (Hume).

Verstehe den Punkt nicht. Skeptizismus ist ja schön und gut, aber man kann eben nicht (wie Descartes dachte) an allem zweifeln. Siehe Donald Davidson oder Putnams Gehirn im Tank.



senhor dingdong
» 13.07.06 19:43 «

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zu der Aussage 95% der Weltbevölkerung glauben Einsteins Theorie möchte ich noch sagen: 95% der Weltbevölkerung wissen nichts von der Theorie, der Prozentsatz ist wahrscheinlich sehr viel weniger, ist ja auch egal. -extreme klugscheißing -
Ich glaub aber hier kommen wir nicht wirklich weiter, jetzt geht es schon darum, was die Menschen glauben und was nicht - und das hat nichts mit Zeitreisen zu tun. Trotzdem nicht uninteressant ^^. Ich mein , genau wie Zanderdan, dass sich das alles ein wenig nach Weltverschwörungstheorie anhört. Hinterfragen kann man alles, nur was ist sinnvoll? Aber da hat jeder seine persönliche Meinung...
Also von meiner Seite aus würd ich sagen, haben wir das gröbste und wichtigste doch jetzt schon abgehandelt zum Thema Zeitreise, oder etwas nicht?




Kr33p1ND3atH
» 14.07.06 11:51 «

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Ich sag ja auch nicht, dass man alles und jeden hinterfragen soll. Ebenso wenig zweifel ich selbst an der Relativitätstheorie. Es war halt nur ein Beispiel was mir eingefallen ist und irgendwie sind wir jetzt dabei hängen geblieben.
Ich find es nur interessant, dass Menschen einfach so Dinge glauben, die sie nicht selber überprüfen bzw. selber nicht verstehen. Sie glauben halt einfach nur dran, weil andere Menschen es einem sagen. Sollte einen dass den nicht mal zum Nachdenken bringen?
Ich vertraue den Menschen ja auch und glaube vieles ohne mich selbst vergewissert zu haben, nur die Möglichkeit, dass sich Menschen irren oder einen absichtlich belügen außer acht zu lassen, ist einfach nur naiv.
Menschen sind nicht unfehlbar, Menschen sind egoistisch und sie sind auch hinterlistig. Menschen lügen und betrügen um sich selbst einen Vorteil zu verschafften. Das ist in uns verwurzelt und auch wenn es viele Menschen weitestgehend unterdrücken, so werden diese Veranlagungen immer da sein.




Kr33p1ND3atH
» 14.07.06 11:53 «

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Aber worauf das ganze hier halt irgendwann mal hinauskommen sollte war eben:

Ich würde Zeitreisen in die Vergangenheit solange nicht ausschließen, bis jemand das Gegenteil bewiesen hat.



Zanderdan
» 14.07.06 12:07 «

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Okay. Aber was ist eigentlich genau gemeint mit "Zeitreisen"? Das Jahr 1066 zB zeichnet sich ja unter anderem dadurch aus, dass ich darin nicht vorkam und dass alles darin historisch fixiert ist. Wenn ich jetzt ins Jahr 1066 zurück reise und Schabernack betreibe: Ist das dann überhaupt noch das Jahr 1066? Oder 1066 in einer Parallelwelt? Es gibt ja Physiker, die aus einigen Quantenphänomenen wie der Superposition auf Parallelwelten schliessen; Everett und vor allem Deutsch. Läßt sich überhaupt ein Konzept von Zeitreisen in die Vergangenheit entwickeln, dass ohne Parallelwelt auskommt?

Gruß



Kr33p1ND3atH
» 14.07.06 12:09 «

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Und um jetzt nochmal den Grund warum ich die Relativitätstheorie als Beispiel wählte zu 10000000% klarzustellen:

Es gibt Aussagen in der Relativitätstheorie, die wir nicht beweisen können (siehe "Prinzip von der Konstanz der Lichtgeschwindigkeit). Meiner Meinung nach liegt das allerdings nicht an der Aussage selbst, sondern lediglich an unserem technischen Fortschritt.
D.h. wären wir in Forschung und Entwicklung weiter,so wären wir in der Lage diese Aussage zu belegen.
Nun will ein Mensch eine Zeitmaschine bauen, die theoretisch funktioniert, aber im fehlt das Geld für die Entwicklung. Hätte er nun das nötige Geld, dann wäre seine Forschung weiter und er wäre (möglicherweise) in der Lage, seine Theorie zu beweisen.

Ich hoffe nun sind die Parallelen klar geworden. Mehr als das wollte ich ursprünglich mit dem Beispiel nicht aussagen. Das ganze ist ein wenig ausgeartet und in eine andere Richtung gelaufen als geplant.





Kr33p1ND3atH
» 14.07.06 12:13 «

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@ Zanderdan

Genau das denke ich auch. Denn in dem Moment in dem ich in der Vergangenheit etwas verändere müssten sich alle darauffolgenden Jahre ändern und das geht ja ohne Parallelwelten da sich eine laufende Welt gefüllt mit Menschen nicht im Bruchteil einer Sekunde ändern kann. Es könnten ja Veränderungen im Städtebild auftreten, einige Menschen würden plötzlich existieren andere nicht mehr, vielleicht gäbe es sogar topographische Unterschiede.
Aber ich denke in dem Punkt hat der Film "Zurück in die Zukunft" eine richtige Aussage getroffen: Wenn man in die Vergangenheit reist, muss man höllisch aufpassen, dass man wirklich gar nichts verändert.
Die Frage ist nur, auch wenn ich nichts tue,nichts verändere, verändere ich nicht trotzdem schon etwas durch meine bloße Anwesenheit?



senhor dingdong
» 14.07.06 12:47 «

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genaugenommen schon, es reicht ja einmal zu atmen. Dadurch atmet ein anderer z.b. nicht genau die selbe Luft, wie vorher...usw der sogenannte Schmetterlings-effekt. Ich würd sagen, man ändert auch schon alles durch die bloße Anwesenheit. Nehmen wir mal eine Gleichung:

2+2=4 und plötzlich kommt noch was dazu:

2+2+2=4 stimmt dann nicht mehr... es wird nie alles so sein, wie früher. Jedoch ist es nach heutigen Maßstäben unmöglich Menschen durch die Zeit zu schicken, weil viel zu hohe Energien gebraucht werden.
Und ich halte immer noch den Beweis aus ganz brauchbar, dass schreckliche Ereignisse in der Geschichte nicht verhindert wurden - demnach auch nicht verhindert werden und daher keine Zeitmaschine existieren wird. -Parallelwelten wäre für mich dann die enzige Erklärung

Das Problem mit dem Lichtversuch ist doch auch, dass der Typ das Licht nicht wirklich in die Vergangenheit schickt.
Er benötigt dazu eine spezielle Maschine, die das Licht vom Jahr 2100 in das Jahr 2050 schickt, so wie ich das verstanden habe. Wenn du aber in das Jahr 1066 willst, geht das so nicht, weil es da noch keine entsprechende Maschine gab (abgesehen davon, dass man praktisch niemals die Energie aufwenden kann, die für einen Menschen /allgemein Materie gebraucht wird)




Kr33p1ND3atH
» 14.07.06 13:03 «

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Der Butterflyeffect...meiner Meinung nach ist das ja eine der interessantesten Theorien die jemals aufgestellt wurden.
Die Frage ist nur inwiefern er zutrifft.
Zu deinem Beispiel: Dadurch dass ich die Luft atme, die sonst jemand anderes geatmet hat,verändere ich natürlich etwas. Die Frage ist nur, ob diese Veränderung überhaupt spürbare Konsequenzen mit sich bringt.
Ich meine wenn ich in der Vergangenheit rumgehe, trete ich ja auch auf dem Boden rum, der dadurch ein bisschen platter wird und das könnte im Laufe von 1000 Jahren und mehr bedeuten, dass bei jedem Windstoß ein paar Sandkörner mehr oder weniger an diese Stelle kommen, weil sie ja nun flacher ist als vorher und dadurch könnten eben geographische Veränderungen in der Zukunft auftreten. Jedoch maschieren da noch 1000 andere Menschen lang.
Ich habe nun dadurch dass ich da lang geganen bin, definitiv etwas verändert, nur macht da eine Person mehr oder weniger einen Unterschied?
Der Butterflyeffect würde wahrscheinlich sagen, dass es einen Unterschied macht, jedoch würde ich sagen, dass das die Veränderung schon eine gewisse Größe haben muss,damit wirklich etwas verändert wird.


Serenity
» 01.08.06 18:30

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Der Butterfly Effekt (Chaos-Theorie) ist an sich nur eine These von daher auch nicht bewiesen, da man ja in die Vergangenheit reisen muesste um diese Theorie zu beweisen, allerdings finde ich das man sich einfach an die Mathematik erinnern sollte denn 1000+1=1001 aber 1000+2=1002, damit will ich verdeutlichen das auch die allerkleinste Verschiebung eines Steines in wenigen Jahren eine Veraenderung haben kann/wird..

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