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Thema: franks rolle

flamic
Verfasst am: 02.08.2006, 08:57
Site Admin Anmeldedatum: 10.05.2006 Beiträge: 1152 Wohnort: Rostock
sauhan77
» 28.01.05 14:40 « glitzer-kz@gmx.li

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hallo! habe den film gestern gesehen, und mich danach natürlich sofort fleißig durch netz gewühlt, um die zahllosen unklarheiten zu beseitigen... die beiträge hier im forum waren auch teilweise sehr hilfreich und interessant, aber zu meiner letzten offenen frage habe ich absolut nichts gefunden.

wir sind uns doch einig, daß frank als manipulierter toter (MT) zu beginn des films donnie das leben rettet, indem er ihn aus seinem zimmer holt? dies und alles weitere tut er, damit donnie am ende die turbine zurückschicken kann, um so das TU zu schließen, ja?

frank kann aber überhaupt nur als MT auftreten, da er im TU am 30. oktober von donnie getötet wird, richtig?

wenn frank als MT nun aber donnie das leben am 2.oktober gar nicht gerettet hätte, würde er folgerichtig auch nicht am 30. oktober von ihm erschossen und somit niemals zum MT werden.

also stellt sich mir nun die frage: ohne den MT frank wäre donnie durch den einschlag der (durch die einstein-rosen-brücke an den 2.oktober reisenden und somit das TU erschaffenden) turbine getötet worden. also hätte sowohl im PU wie im TU donnie frank am 30. oktober nicht töten können, wenn frank nicht schon von ihm getötet worden wäre... ich meine damit, frank kann nur als MT auftreten, weil donnie ihn tötete, aber wenn frank nicht als MT aufgetreten wäre, hätte donnie ihn überhaupt nie getötet! ihr seht, ein unauflösbarer zirkelschluß.

da das ja aber vermutlich doch nicht ganz richtig ist, helft mir bitte. wo ist mein fehler?



fb
» 28.01.05 15:43 «

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> wenn frank als MT nun aber donnie das leben am 2.oktober
> gar nicht gerettet hätte, würde er folgerichtig auch nicht am
> 30. oktober von ihm erschossen und somit niemals zum MT werden.

Wenn Donnie im TU (ohne Franks Hilfe) nicht überleben würde, könnte er das Artefakt nicht zurückschicken und jegliche Existenz würde von einem schwarzen Loch verschluckt (oder so ähnlich).

In diesem Fall wäre Frank in beiden Universen ein ET (echter Toter). So ist er nur einmal echt tot, nämlich im TU (für ca. 8 Stunden), was aber nicht so schlimm ist, da das TU so oder so mit Mann und Maus untergeht. Im Primäruniversum überlebt Frank aber (im Gegensatz zu Donnie) und darauf kommt es letztlich (für ihn) an.





sauhan77
» 28.01.05 16:01 «

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Wenn Donnie im TU (ohne Franks Hilfe) nicht überleben würde, könnte er das Artefakt nicht zurückschicken und jegliche Existenz würde von einem schwarzen Loch verschluckt (oder so ähnlich).

In diesem Fall wäre Frank in beiden Universen ein ET (echter Toter). So ist er nur einmal echt tot, nämlich im TU (für ca. 8 Stunden), was aber nicht so schlimm ist, da das TU so oder so mit Mann und Maus untergeht. Im Primäruniversum überlebt Frank aber (im Gegensatz zu Donnie) und darauf kommt es letztlich (für ihn) an.


ja, da hast du völlig recht. allerdings beantwortet das meine frage leider überhaupt nicht... ich versuche es noch einmal einfacher auszudrücken: wie kann frank donnie warnen? wie kommt er in die lage, als MT donnie zu warnen, wenn der ihn doch nur zum Mt machen kann, wenn er schon von ihm gewarnt wurde? franks auftreten als MT ist ein klassisches paradoxon und logisch nicht erklärbar, wenn ich das richtig sehe.



fb
» 28.01.05 16:33 «

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Ich verstehe jetzt was du meinst. Im einfachsten Fall ist es eine Variation des klassisches Zeitreise-Paradoxons: jemand reist in die Vergangenheit und tötet seine Großmutter, aber dann wird er ja nie geboren und kann demzufolge auch nicht seine Großmutter umbringen. Für dieses Problem gibt es verschiedene Lösungsansätze.

Andererseits ist MT Frank (ein Bote von) Gott. Und für Gott gelten die Gesetze von Zeit und Raum nicht, es ist also müßig nach einer Erklärung zu suchen..




rascal
» 29.01.05 17:44 « 2002.Alex@gmx.net

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Hmmm...
Im Prinzip führt Donnie genau das selbe Gespräch mit seinem Physiklehrer. Und genau das selbe wie du sagt ja auch Donnie "nicht wenn ich auf Gottes Kanälen reise" Wobei ich der Ansicht bin, dass es bei diesem Film nur nebensächlich um die Zeitreisen geht, da der MT Frank ja selbst kein Interesse daran haben kann getöten zu werden. Er dient meiner Ansicht nach eher als Wegweiser für Donnie um ihm zu klar zu machen, dass er am 2. Oktober sterben muss, um weiterexistieren zu können, hätte er das nicht wäre ihm das gleich wiederfahren wie Grandma Death. Ihr ist das selbe wiederfahren wie Donnie. Doch sie hat nicht wie Donnie eingesehen das es für manche Menschen einfach Zeit ist zu sterben, sondern sie versuchte immer weiter und weiter "Den Masterplan" zu begreifen das trieb sie in den Wahnsinn.

Ich halte den Film Donnie Darko pefekt weil er einfach die Zwei Möglichkeiten verdeutlicht was passieren würde wenn jemand versucht Gottes Masterplan zu verstehen und ihn verleicht sogar verändern zu verändern.

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