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Thema: Bekommt Donnie genug Taschengeld?

Wieviel Taschengeld sollte Donnie pro Monat bekommen?

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ohyeah
Verfasst am: 09.10.2008, 03:22
Anmeldedatum: 17.07.2006 Beiträge: 1901 Wohnort: Bankenhausen
Zitat:
Finanzkrise: Eine Chronologie.

Wie nahm die Krise ihren Anfang? Und was geschah bisher an den Märkten?


Platz 31: Frühjahr 2007

In den USA sorgen steigende Zinsen bei gleichzeitigem Verfall der Immobilienpreise für deutliche Zahlungsausfälle bei Hypothekenversicherern, die sich auf Subprime-Kredite spezialisiert hatten. So muss unter anderem New Century Financial nach einem massiven Liquiditätsengpass Insolvenz anmelden.

Platz 30: Juni 2007

Eine Reihe von Hedgefonds, die sich auf dem US-Immobilienmarkt verspekuliert hatten, geraten in Bedrängnis. Die Schließung diverser Hedgefonds ist die Folge. Dies führt bei den betroffenen Investmentbanken zu massiven Verlusten und Verunsicherung der Anleger an den Parketts.

Platz 29: Juli 2007

Die Häuserverkaufszahlen in den USA brechen weiter ein. Die Krise erreicht Deutschland - neben der Mittelstandsbank IKB müssen auch diverse Landesbanken Fehlspekulationen am US-Immobilienmarkt einräumen.

Platz 28: August 2007

Der US-Immobilienfinanzierer Countrywide Financial muss einen massiven Gewinneinbruch hinnehmen und nimmt einen 11,5 Milliarden Dollar schweren Kredit auf. Die Bank of America liefert eine zusätzliche Finanzspritze in Milliardenhöhe.

Platz 27: September 2007

Der britische Baufinanzierer Northern Rock gerät in Bedrängnis und veröffentlicht eine Gewinnwarnung. Die Bank of England stellt dem Haus Liquidität aus einem Notfallfonds zur Verfügung.

Platz 26: Oktober 2007

Bei der Citigroup brechen die Gewinne ein. Milliardenabschreibungen auch bei Morgan Stanley, JP Morgan und anderen Finanzhäusern sind die Folge.

Platz 25: November 2007

Die Bank of America gerät in den Kreditstrudel und muss Wertberichtigungen in Milliardenhöhe hinnehmen.

Platz 24: Dezember 2007

Merrill Lynch erhält eine milliardenschwere Kapitalspritze und trennt sich von seiner Unternehmenskredit-Sparte.

Platz 23: Januar 2008

Die Bank of America kauft den angeschlagenen Immobilienfinanzierer Countrywide Financial. Weitere milliardenschwere Abschreibungen belasten US-Investmenthäuser. Auch die Schweizer UBS muss Wertberichtungen infolge ihres Engagements auf dem US-Immobilienmarkt vornehmen. Merrill Lynch fährt einen Rekordverlust ein.

Platz 22: Februar 2008

Die US-Regierung verabschiedet ein milliardenschweres Konjunkturprogramm. Der Versicherungskonzern American International Group gerät in den Sog der Krise und verbucht einen milliardenschweren Verlust.

Platz 21: März 2008

JP Morgan übernimmt die angeschlagene US-Investmentbank Bear Stearns. Die US-Notenbank hilft und macht 29 Milliarden Dollar für eine Abschirmung der Risiken locker. Der Käufer selbst muss weitere Abschreibungen vornehmen.

Platz 20: April 2008

Weitere deutsche Institute geraten in den Kreditsog. Der Branchenprimus Deutsche Bank schreibt erstmals seit Jahren wieder rote Zahlen. Auch die Citigroup schreibt Verluste.

Platz 19: Juli 2008

Der Hypothekenfinanzierer IndyMac wird geschlossen. Auch Fannie Mae und Freddie Mac müssen Finanzierungsschwierigkeiten einräumen. Weitere Abschreibungen bei US-Großbanken fallen an, auch Wachovia reiht sich in die Quartalsverlustler ein und kündigt ein massives Sparprogramm an.

Platz 18: August 2008

Weitere US-Banken brechen zusammen. So sind unter anderem Häuser in Kansas und Florida betroffen.

Platz 17: September 2008: Die Krise erreicht einen neuen Höhepunkt. - 07. September 2008

Die Baufinanzierer Fannie Mae und Freddie Mac werden verstaatlicht. Die US-Regierung übernimmt die Kontrolle und rettet die Institute damit vor dem drohenden Zusammenbruch.

Platz 16: 15. September 2008

Das Investmenthaus Lehman Brothers meldet Insolvenz an, nachdem diverse Rettungsversuche gescheitert waren. Merrill Lynch stellt sich selbst zum Verkauf und rettet sich in die Arme der Bank of America.

Platz 15: 16. September 2008

Der US-Versicherungskonzern American International Group wird von der US-Regierung mit einem 85-Milliarden-Dollar schweren Kredit unterstützt, um einen Zusammenbruch des Institutes zu verhindern.

Platz 14: 17. September 2008

Morgan Stanley kann trotz Gewinnrückgangs mit seiner Quartalsbilanz die Erwartungen übertreffen. Dennoch gerät das neben Goldman Sachs letzte verbliebene US-Investmenthaus in Bedrängnis. Washington Mutual stellt sich selbst zum Verkauf.

Platz 13: 18. September 2008

Die Bankenkrise erreicht Europa. Der britische Baufinanzierer HBOS wird vom Konkurrenten Lloyds übernommen. Auch Morgan Stanley und Washington Mutual suchen Presseangaben zufolge händeringend nach einem Käufer oder Investor.

Platz 12: 19. September 2008

Die US-Regierung kündigt ein „ultimatives Rettungspaket“ an. In einem ersten Schritt soll eine Einlagensicherung für Geldmarktfonds eingerichtet werden. Danach zieht Washington in Erwägung, sämtliche Problemdarlehen der betroffenen US-Institute zu übernehmen. Die „giftigen Papiere und faulen Kredite“, die in den Bilanzen der Finanzhäuser schlummern und weiterhin unvorhersehbare Risiken bergen, sollen in einer Auffanggesellschaft gebündelt und vorerst gehalten werden.

Platz 11: 22. September 2008

Die beiden letzten an der Wall Street verbliebenen US-Investmentbanken Goldman Sachs und Morgan Stanley werden zu gewöhnlichen Geschäftsbanken und unterstehen damit der Kontrolle der US-Notenbank Fed. Sie geben damit ihren rechtlichen Sonderstatus auf. Zeitgleich erhalten die Häuser in der Übergangsphase zusätzliche Notenbankkredite.

Platz 10: 24. September 2008

Berkshire Hathaway, die Holding des US-Milliardärs Warren Buffett, steigt bei Goldman Sachs ein und stockt die Kassen des angeschlagenen Instituts um fünf Milliarden Dollar auf. Weitere 2,5 Milliarden Dollar will sich das Finanzhaus über die Ausgabe von Stammaktien sichern. Das von der Regierung geplante Rettungspaket wird im Kongress indes hart diskutiert.

Platz 9: 26. September 2008

Die US-Sparkasse Washington Mutual ist das nächste Opfer der Finanzkrise. Wie die US-Sparkassenaufsicht mitteilte, verfügte das Institut nicht mehr über genügend Liquidität und wurde vorerst unter staatliche Kontrolle gestellt. Kurz darauf wurden Teile des Konzerns in einem Notverkauf an die US-Bank JPMorgan veräußert. Der Käufer legt 1,9 Milliarden Dollar für Einlagen und Filialen des zusammengebrochenen Instituts auf den Tisch. Die Situation um Washington Mutual hatte sich in den vergangenen Tagen deutlich zugespitzt, als die Suche nach einem Käufer erfolglos verlaufen war.

Platz 8: 29. September 2008

Die Bankenkrise schlägt in Europa durch. Der britische Hypothekenfinanzierer Bradford & Bingley wird verstaatlicht, auch dem belgischen FInanzdienstleister Fortis greifen Regierungen unter die Arme. Ein erster DAX-Konzern ist betroffen: Die Hypo Real Estate kann nur durch einen 35-Milliarden-Euro schweren Notkredit vor dem Kollaps gerettet werden. Auch in den USA geht das Bankensterben weiter: Die Citigroup übernimmt große Teile der angeschlagenen Bank Wachovia.

Platz 7: 30. September 2008

Das US-Repräsentantenhaus läßt das vom US-Kongress durchgewunkene milliardenschwere Rettungspaket für angeschlagene Banken platzen. Die Finanzmärkte brechen weltweit ein. In Europa erwischt es ein weiteres Finanzinstitut: Der belgische Immobilien- und Staatsfinanzierer Dexia wird durch eine milliardenschwere Kapitalspritze der Regierungen in Frankreich, Belgien und Luxemburg vor dem Kollaps bewahrt.

Platz 6: 03. Oktober 2008

Das US-Abgeordnetenhaus hat das milliardenschwere US-Rettungspaket verabschiedet. Nun mehren sich Sorgen über eine Rezession in den USA. Überraschende Wende: Der Finanzkonzern Wells Fargo hat mit der angeschlagenen Wachovia-Bank eine Fusion vereinbart. Die Transaktion hat einen Wert von mehr als 15 Milliarden Dollar. Damit wird die Citigroup ausgestochen, die erst zu Wochenbeginn die Übernahme von großen Wachovia-Teilen bekannt gegeben hatte, allerdings weniger bezahlen wollte. Ein Übernahmekampf entbrennt.

Platz 5: 04. Oktober 2008

Das Rettungspaket für den deutschen Immobilienfinanzierer Hypo Real Estate platzt, nachdem bekannt wird, dass das Institut einen deutlich höheren Kapitalbedarf hat, als angegeben. Die Banken ziehen ihre Kreditzusagen zurück.

Platz 4: 05. Oktober 2008:

Als Reaktion auf die Finanzkrise hat die Bundesregierung erstmals eine Komplettgarantie für private Spareinlagen gegeben. Diese soll unbegrenzt gelten. Damit soll verhindert werden, dass besorgte Sparer ihr Geld in Massen von den Instituten abheben.

Platz 3: 06. Oktober 2008:

Nach stundenlangen Verhandlungen wird der Zusammenbruch der Hypo Real Estate ein zweites Mal in letzter Minute verhindert. Die Banken verdoppeln ihre Kreditzusagen auf 30 Milliarden Euro - 15 Milliarden mehr, als der ursprüngliche Plan vorsah. Der Bund bleibt bei seinem Bürgschaftsrahmen von bis zu 35 Milliarden Euro. Das HRE-Management gerät unter Druck. Unterdessen übernimmt die französiche BNP Paribas große Teile des angeschlagenen Instituts Fortis.

Platz 2: 07. Oktober 2008

Die Situation in Island hatte sich infolge der Finanzmarktkrise drastisch zugespitzt. In der Nacht war ein Notgesetz verabschiedet worden, das die Verstaatlichung aller isländischen Banken ermöglichen soll. Damit soll eine drohende Pleite des gesamten Staates verhindert werden. Unterdessen werden Gerüchte laut, dass eine Reihe britischer Banken den Staat um milliardenschwere Hilfen gebeten haben. Georg Funke nimmt bei der Hypo Real Estate seinen Hut.

Platz 1: 08. Oktober 2008

Die britische Regierung stützt das heimische Bankensystem mit einem Kredit von 200 Milliarden Britischen Pfund (GBP). Zudem steigt die Regierung mit bis zu 50 Milliarden GBP bei den acht Top-Instituten ein und teilverstaatlicht diese damit. In einer konzertierten Aktion haben die Notenbanken Leitzinssenkungen beschlossen. Die US-Notenbank Federal Reserve, die Europäische Zentralbank und die britische Notenbank passen den Leitzins für die jeweiligen Regionen um jeweils 50 Basispunkte nach unten an.

Quelle: http://www.finanzen.net


Hatte einfach nur Lust auch mal etwas Verrücktes zu machen Wink

@alle Sparer und Aktionäre: Alles abheben / verkaufen!!!

b/c die Politiker lügen alle wie gedruckt!

In 4 Wochen kostet ein Kilo Bananen 1.000.000.000 €

Frage: Wer steckt hinter dieser Finanzkatastrophe?


Die Taliban, Kommunisten, Chinesen, Juden, Bush oder ist es Donnies Schuld?

Hätte er mehr Taschengeld bekommen - wäre das der Welt erspart geblieben Schlumpf

http://www.ftd.de/politik/international/:Ansprache-in-der-Nacht-Bush-warnt-vor-Finanzkatastrophe/418075.html

Wenn eine einzige Katastrophe vor einer Katastrophe warnt Rolling Eyes

Schade um das schöne Geld. 1,4 Billionen Dollar die da gerade mal schnell verbrannt werden.

http://www.n24.de/news/newsitem_3948607.html



Die schlechteste aller Wirtschaftsformen? Die freie und ungezügelte Marktwirtschaft. (hat 2008 ausgedient)
JaRaDa
Verfasst am: 09.10.2008, 09:55
Moderator Anmeldedatum: 14.07.2006 Beiträge: 1173 Wohnort: Kaltenkirchen
Ich plädiere für die totale Katastrophe. Das Wirtschaftssystem bricht zusammen und Tyler Durdens Ziel ist endlich erreicht worden!! traurig
Graves
Verfasst am: 09.10.2008, 19:13
Anmeldedatum: 14.07.2008 Beiträge: 170
DYSTOPIE!
ohyeah
Verfasst am: 29.10.2008, 17:52
Anmeldedatum: 17.07.2006 Beiträge: 1901 Wohnort: Bankenhausen


Quelle: Gloimann auf der Titanic

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